Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Unerklärliches und Tatsächliches zur YMSD.

Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon einhorn » Mi 2. Feb 2011, 14:19

Hallo Ihr

Die Reaktion der ( zumindest meiner ) mus-e Schulen reicht von "Schade" ( ich könnte Bomben schmeißen nach 12 jähriger Zusammenarbeit!!!!) bis zu reger Eingeninitiative, irgendwie Gelder aufzutreiben.

Prima!

Aber, leider 50 % unter Mus-e Satz, finanziert über musikschule und deren Sätze.

Zitat: " andere Künstler haben auch angeboten, es ehrenamtlich weiter zu machen"

Und damit haben wir nun ein riesiges Feld an Diskussionsbedarf von " Preise Kaputt machen bis Solidarisch" und so weiter.

Daß das jeder/ jede für sich entscheiden muß, und jeweils auch gute Gründe dafür hat, KEINE FRAGE.

Wichtig finde ich aber, daß wir im Austausch sind. Oder?

Berichtet doch mal, wie der Stand bei den anderen Schulen ist, die Versuchen etwas zu retten ( was vermtl nicht zu retten ist

Ute Einhorn

PS. ein Aufreger besonderer Art ist das letzte ( das ist wirklich das ALLERLETZTE!!!) daß uns die Stiftung zu kommen ließ- wir hätten gefälligst weiterhin wenn wir überbrücken, für die fortführung der Qualität zu Sorgen??? Nein, QUALITÄT habe ich bisher nur abgeliefert! dem Vorstand zu Liebe...aurghhhhhhhhh

ute.einhaus@gmx.de
Dortmunder, bitte mailt mir mal eure Adressen, zwecks Presseerklärung
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Re: Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon Ingo Stanelle » Mi 2. Feb 2011, 14:49

ute, hast du meine mail mit den dortmunder adressen nicht bekommen ?

ps: ich fand die letzte mail auch das ALLERLETZTE !!!! die haben den schuß nicht gehört. aber, hehe, da is was im busch. ich werde mich heute abend nämlich zwecks gegenschlag mit einigen leutchen treffen.

ihr werdet schon bald post in euren kästen haben. denn sowas können und sollten wir nicht auf uns sitzen lassen.


lg, ingo ;)
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Re: Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon birgit » Mi 2. Feb 2011, 18:37

Hi Ute, ich mache gerade ähnliche Erfahrungen wie Du! "Oh schade, ihre Kollegen machen das Projekt, dass sie angefangen haben aber noch zu Ende!!" (unentgeldlich natürlich....) bis hin zu "Wir mobilisieren alles, damit das Projekt noch bis zum Sommer - zum Mus-e Satz- zuende gebracht werden kann". Die Mail vom Vorstand ist né Frechheit!!! Glauben die wirklich, dass noch irgendjemanden interessiert, was die zu melden haben??
Meie Mailadresse hast Du, oder? Sonst hier nochmal: birgit-schwennecker@web.de!

Lg, die Dortmund Birgit
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Re: Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon birgit » Mi 2. Feb 2011, 18:38

Hi Ingo, was isn da im Busch? Sagt mir Bescheid bei Aktionen, ich will denen auch nochmal an den Karren pissen!!! Lg Birgit
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Re: Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon taran1ella » Do 3. Feb 2011, 12:40

hallo an alle,
habe von der Scheidter Straße (solingen) die Info erhalten, dass sie auch versuchen Gelder aufzutreiben um das Projekt weiter laufen zu lassen!!! Wann und wie steht noch nicht fest!
Ich war auch richtig angepisst als ich die mail von der Stiftung bekomme habe!
Ich bin auf jeden fall dabei wenn ihr was startet!


Können wir nicht unsere eigene Stiftung gründen? wir kriegen das 1000mal besser hin als die da oben :lol:
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Re: Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon Ingo Stanelle » Do 3. Feb 2011, 14:15

@tarantella:

klar können wir unsere eigene stiftung gründen, kostet nur die kleinigkeit von 15.000 € einlagenkapital. ich würde die sogar geben, wenn ich wüßte, daß es klappt :P

lg, ingo ;)
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Re: Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon taran1ella » Fr 4. Feb 2011, 13:18

na dann mal los :lol:
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Re: Zur Diskussion: Eigeninitiative der Ex Mus-e Schulen

Beitragvon monikazudn » Sa 5. Feb 2011, 15:57

Hallo ihr Mit-Musen,
habe ich eigentlich einen anderen Brief von der YMSD bekommen als ihr? ich fühle mich nämlich nicht angep...; tatsächlich lese ICH daraus:
1. YMSD begrüßt unsere Eigeninitiative
2. Sie weisen uns darauf hin, dass wir keinerlei finanzielle Ansprüche gegenüber der Stiftung daraus ableiten können - darauf MÃœSSEN sie aus rechtlichen Gründen hinweisen!
3. Sie begrüßen (...und erlauben damit!...) die freiwillige Unterstützung jeglicher Initiative durch die Koordinatoren/Koordinatorinnen - auch hier mit (rechtlichem!) Hinweis auf ehrenamtliche Tätigkeit.
4. Die gehen (aufgrund der Erfahrung unserer qualitativ hohen Arbeit der letzten Jahre?!!!) davon aus, dass auch die derzeit unbezahlten Aktivitäten von uns an/mit den Schulen auf weiterhin hohem Niveau weitergehen - was uns ja nur eine gute Presse bringen würde!
Auch ich bin sehr verärgert über den mangelden Informationsfluss zwischen Stiftungsleitung und Basis. Aber das ist eine Diskussion, die ich führen werde, wenn die Insolvenz abgewendet werden kann ... und nicht zum jetzigen Zeitpunkt, und VOR ALLEM nicht in der Öffentlichkeit! Damit schneiden wir uns nur ins eigene Fleisch, indem wir den Gegnern des MUS-E-Projektes Informationen und Argumente liefern, die den Niedergang der Stiftung nur noch beschleunigen.
Tatsächlich WEISS ich nämlich gar nichts; nichts über die Ursachen der derzeitigen Zahlungsunfähigkeit, nichts über die Schuldigen, die dieses verursacht haben, nichts über die Hintergründe, welche für die Insolvenz verantwortlich sind.
Tatsächlich weiß ich folgendes, und zwar nur aus den Presseberichten:
Es werden Belege aus dem Zeitraum 08/2008 - 12/2009 trotz Testat von der BR nicht anerkannt.
Die GF hat Ende 2009 gewechselt. Seitdem schleppt diese dieses Problem mit sich rum. DENNOCH hat die BR die Fördermittel erhöht in 2010 (Förderung um 600.000 Euro von 80% auf 90%). ??????????? Wieso denn DAS????
Und dass die BR ja gar nichts wußte über noch ausstehende Honorarzahlungen ... wollen die uns verar....??? Für wie dumm wollen die uns eigentlich verkaufen?
Ich bin in der Lage, zumindest eine Zeit lang unentgeltlich meine Kinder weiter zu betreuen - im Sinne von MUS-E - nicht im Sinne der Stiftung, und nicht im Sinne der BR.
Ich weiß, dass etliche von euch dies aus existenziellen Gründen nicht tun können, was eine große Sauerei den Künstlern/innen gegenüber ist, und darauf werde ich auch hinweisen, wenn ich weiter arbeite.
Ob die Stiftung Fehler gemacht hat, oder ob wir einfach nur ein Politikum sind (die Mercator Stiftung hat da eine ganz andere Lobby, nämlich die Metro-Group...) werden wir erst erfahren, wenn die Insolvenz durch oder abgewendet ist ... wenn überhaupt.
Ich finde nur schade, dass wir uns ins einzelnen Initiativen, welche höchstens im Lokalteil der Presse Aufmerksamkeit finden, verzetteln, statt gemeinsam etwas zu machen, was uns in die Schlagzeilen bringt und damit öffentlichen Druck auf die Politik macht.
Den Brief werde ich so nicht unterschreiben aus vorgenannten Gründen. Denn mit dem Nachtreten halte ich es: Besser NIE als spät...
Mit musischem Gruß

Monika Zudnochowski-Hensen (seit 12 Jahren dabei)
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